8. Szene: Alternative Realitäten

Jede Fiktion – ob Sagen oder Märchen, im Theater oder eben im Kino – bietet eine alternative Realität, eine Wirklichkeit, die anders ist, als die des Konsumenten jener Fiktion.

Dabei ist die Vorstellung einer anderen Welt als der unseren so alt, wie der Mensch selbst. Sie reicht zurück bis zu den Anfängen der Religion und dem Versprechen auf ein Leben nach dem Tod. Ihre Grenze bestimmt allein die Phantasie, die wiederum kurioserweise maßgeblich vom Fortschritt der Wissenschaft zehrt. Allein im 20. Jahrhundert haben Quantentheorie, Mondlandung und Co. sowohl das fiktive Potential zahlloser Kreativer als auch die Bereitschaft seitens des Publikums, Visionen von Paralleluniversen und Déjà-Vus anzunehmen, auf eine neue Ebene befördert.

Wir haben uns in dieser Woche mit Filmen beschäftigt, in denen die Realität als ein brüchiges Behältnis von Fiktionen auftritt und die Grenze zwischen Dichtung und Wahrheit verschwimmt.

Sandra hat dazu Marc Forsters „Stranger Than Fiction“ eingereicht. Felix‘ Text dazu lest Ihr hier.

Felix hat sich für „Synecdoche, New York“ von Charlie Kaufman entschieden. Sandras Text dazu lest Ihr hier.

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