3. Szene: Filme zum Thema Essen

Zusammen kochen, zusammen essen kann — das ist intim, vertraulich, geteilter Genuss. Man gibt sich einander preis und kommt sich näher. Gleichwohl sind Figuren, die auf der Leinwand alleine essen irgendwie merkwürdig. Vielleicht, weil man als Zuschauer das Gefühl hat, zu stören? Leuten beim Essen zuzusehen ist ja schließlich nicht weniger merkwürdig und oft wird sich im Film der Komik (etwa bei Chaplin oder Louis de Funès) bedient, wenn es aufs Essen kommt.

Kulinarisches Kino: Das Auge isst mit

Wir haben zwei Filme rausgesucht, in denen Essen nicht nur hintergründig im erzählten Alltag stattfindet, sondern Speis‘ und Trank quasi eine Hauptrolle spielen. Hannibal oder Sweeney Todd wollen wir mal außen vor lassen…

In beiden Filmen kommt dem Essen die Funktion einer Brücke zu. Essen eint, was unvereinbar scheint. Sandra schreibt über „Babettes Fest“ — und Felix über „Madame Mallory und der Duft von Curry“.

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